Nach dem ersten Date

Nach dem ersten Date sind viele Fragen offen: War das Parfum oder Achselschweiß? Gehören die Krümel im Bart zum Inventar? Schminkt sie die Zähne immer mit Lippenstift? Aber im Ernst, sollte das Date vielleicht doch ein bisschen, eventuell, möglicherweise als Partner in Frage kommen, dann darfst du dich auf das gegenseitige Kennenlernen freuen. Was es zu bedenken gibt, erfährst du hier.

Schüchterne Paar sitzt nebeneinander auf einer Couch.
© Fotolia

Wie lief das erste Date?

Für viele spielen Aussehen, Charakter oder gesellschaftlicher Status eine Rolle. Wenn das einigermaßen passt, dann willst du dich gerne nochmal verabreden. Aber wie lief es eigentlich?

Szenario 1: Es hat gebrizzelt, geknistert, gefunkt. Ihr habt geredet, gelacht und getanzt – keine Frage, du willst noch ein Treffen.

Szenario 2: Das Treffen war nett, aber das Gegenüber etwas schüchtern, vielleicht sogar schweigsam. Gibt es noch mehr zu entdecken? Du denkst über ein zweites Treffen nach.

Szenario 3: Das erste Date war zum Wegrennen, ein totaler Reinfall. Du fragst dich: Wie wirst du den Datingpartner wieder los?

Wann nimmst du am besten den Kontakt auf?

Stundenlang mit Bergen von Taschentüchern oder Eiscreme vor dem Telefon sitzen und auf das Klingeln warten. Die Tage sind im Zeitalter von SMS, Skype und WhatsApp vorbei. Trotzdem bleiben die Fragen: Wer nimmt zuerst Kontakt auf? Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt, ist nach wie vor umstritten. Generell gilt: je schneller du Kontakt aufnimmst, desto interessierter wirkst du. Längeres Warten, bevor du dich meldest, wird oft als Desinteresse interpretiert. Vorsicht! Nicht gleich zum Dauernerver oder Stalker werden. 25 WhatsApps und 15 Nachrichten auf der Mailbox kommen in den seltensten Fällen gut an.

Wer meldet sich zuerst?

Trotz über Hundert Jahre Kampf für Gleichberechtigung muss hier (Überraschung) der Mann ran – das ist zumindest auch noch heute die gängige Erwartung. Aber hier eine Botschaft für die Frauen – ihr dürft auch zum Smartphone greifen, nur keine Hemmungen. Viele Männer wären sicher happy, mal nicht den ersten Schritt machen zu müssen. Ansonsten heißt es: Männer, tut was ihr tun müsst.

Wie wird das Melden vom Gegenüber interpretiert?

25 Anrufe innerhalb einer Stunde auf der Mailbox:

Was ist das denn? Wen hab ich mir da angelacht? Wie werde ich den wieder los?”

Am gleichen Abend melden:

“Hey, er/sie ist interessiert, vielleicht ein bisschen euphorisch. Wie könnte denn das 2. Date aussehen?”

1 Tag danach melden:

Ok, Interesse ist da. Offenbar sogar echtes, wohlüberlegtes Interesse, wenn der Einfluss von Alkohol oder Adrenalin schon verflogen ist.”

Nach ein paar Tagen:

“Das hat aber gedauert. Ist da echtes Interesse oder sind da eher Zweifel?”

Es muss klar sein: Wer lange zögert, liefert Unsicherheit gleich mit. Ein etwas ausführlicherer Text oder Anruf sind gut, denn es darf gerne etwas verbindlicher sein.

Gar nicht melden:

Irgendwas zwischen feuchten Augen und Aufatmen. Aber das muss ja auch nicht sein.

Die Sache mit dem Korb – Wie sagst du dem anderen ab?

Es ist der Worst Case: “Was hätte ich mit dieser Lebenszeit alles machen können? Mir die Fußnägel lackieren, den Bart kraulen oder was ödes in der Glotze gucken?!?“ Das erste Date war also langweilig oder noch schlimmer: Dein Gegenüber war dir unangenehm.

Ob dir jetzt der selbstverliebte Gockel nicht passt oder das graue Mäuschen dich nicht einfängt. Du willst die Person wieder loswerden, ohne auf den Gefühlen des anderen unnötig rumzutrampeln. Eine klare Absage ist sicher besser, als lange drumrum zu reden.

Im Prinzip gibt es drei Varianten:

  • Du gibt ehrliches Feedback und sagst, was dir nicht gepasst hat – zugegeben das muss man sich erstmal zutrauen.
  • Du sagst, schreibst, dass du kein 2. Treffen willst – ohne große Begründung, aber damit es klar ist.  Immerhin ist es raus.
  • Du hältst die Klappe, schleichst dich davon und machst hinter dir nicht mal die Tür’ zu – damit wirst du sicher keinen Preis für Zivilcourage gewinnen. Aber das war auch sicher nicht deine Absicht – dafür darfst du dich jetzt schon auf ein unangenehmes Wiedersehen an der Bushaltestelle (wo auch immer) freuen.

Versuche in jedem Fall, dem anderen keine Hoffnung zu machen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende – und das will keiner.

Das Date war tatsächlich ein Reinfall? Kein Problem. Wirf die Angel wieder aus und such dir per Dating-App oder Plattformen wie Parship, Elitepartner und Co einen neuen Fisch.

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E-Mail, SMS oder Telefon – Wie nimmst du Kontakt auf?

Nehmen wir mal die positive Wendung: Dir gefiel das erste Date, du möchtest schnell ein zweites Treffen – Wie kontaktierst du den anderen? Telefon, E-Mail, Skype oder doch WhatsApp? Generell gilt: nimm’ das Medium, mit dem du dich am wohlsten mit fühlst.

Telefon

Vorteil: Bei einem Telefonat kannst du spontan sein und auf den anderen reagieren. Du kannst schnell und praktisch das nächste Date planen und Treffpunkt und Aktivität mit dem anderen verhandeln. So kannst du das ungeliebte Fußballstadion abwenden und dich auf die kuschelig-stinkigen Tiere im Zoo einigen.

Nachteil:  Es könnten dir am Telefon die Worte fehlen.  Gesprächspausen können sich am Telefon schnell unangenehm anfühlen. Aber du kannst dir ja zwei Notfallthemen zurecht legen, dann wird es schon klappen.

SMS

Vorteil: Eine SMS nach dem ersten Date ist leichtfüssiger, unverbindlicher – stimmt den anderen aber positiv ein, da es Interesse signalisiert. Doch warum antwortet der andere nur nicht? Hat er etwa die SMS nicht bekommen? Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Funktion der Sendebestätigung in den Einstellungen seines Phones nutzen – und schon hast du Gewissheit.

Nachteil: Eine SMS ist nicht sehr verbindlich und manchmal geht eine SMS schlicht unter.  Und du quälst dich mit der Frage, ob es an dir liegt, dass der andere sich nicht meldet.

Whatsapp

Vorteil: Eine Whatsapp ist zwar ähnlich, aber es gibt ein paar Vorteile. WhatsApp zeigt an, wann der andere zuletzt online war und ob er die Nachricht gelesen hat – es sei denn, diese Funktion wird deaktiviert. Außerdem lassen sich hier auch Sprachnachrichten aufnehmen.

Vorsicht: Stalking-Gefahr – versuch’ nicht permanent nachzuschauen, ob der andere zwischenzeitlich online war, das wird dich nur verunsichern.

Nachteil: Wer sich mal via SMS/Whatsapp verabredet hat, weiß, dass im Durchschnitt 347 SMS rausgehen, bis man sich verabredet hat. Wer’s mag, nur zu. Wem das zu nervenaufreibend ist, der sollte eine andere Variante wählen.

Skype

Vorteil: Hier hast du alle Möglichkeiten – Anruf, Videochat oder Textchat (mit vielen hübschen Emoticons). Beim Textchat ist die Zeitspanne zwischen Senden und Empfangen sehr kurz gehalten. Du hast einen direkten Draht, kannst das Interesse des anderen direkt einschätzen.

Negativfaktor: Der Textchat ist was für fixe Denker und „Keyboardakrobaten“, wenn die Kommunikation einigermaßen flüssig sein soll. Aber wie gesagt: Skype bietet ja noch andere Optionen.

E-Mail

Vorteil: Man kann sich hier Zeit lassen, um seinen Gedankenwust zu sortieren und du kannst dem anderem ausführlich schreiben. Die Antwort hat ein bisschen mehr Zeit. Auf eine E-Mail musst du nicht im Minutentakt reagieren.

Nachteil: Ist genau das. Wer nicht warten kann, sollte lieber ein anderen Weg wählen. Und noch was:  Wer Romane schreibt, setzt den anderen unter Zugzwang – das mag auch nicht jeder.

Brief

Vorteil: Damit rechnet inzwischen nur noch Oma. Aber es ist eine sehr persönliche, originelle Weise sich zu melden, das kann den anderen beeindrucken. Ihr müsst schon selber wissen, wie ihr das leere Blatt füllen möchtet.

Nachteil: Die Post

Tipps für den ersten Kontakt und die richtigen Umgangsformen findest du hier.

Das zweite Date: Wohin?

Wer sich inspirieren lassen mag: Hier die Tipps zum ersten Date.

Vor dem zweiten Date hat man einen Vorteil – man kennt schon ein paar Interessen. Deshalb kann man im Zweifel die Orte ausschließen, die dem anderen nicht gefallen. Das kann der Besuch im Fußballstadion oder im Museum sein.

Hier ein paar Ideen für mögliche Orte und Aktivitäten für das 2. Date:

  • Schwimmen
  • Radtour
  • Fußball
  • Picknick
  • Rollschuhlaufen
  • Schlittschuhlaufen
  • Minigolf
  • Club/Tanzen
  • Kino
  • Bar
  • Bummel über den Flohmarkt
  • Kultur: Museum, Ausstellung, Konzert – zwingende Voraussetzung ist das gemeinsame Interesse
  • Boot fahren

Eher nicht:

  • Motorradtour
  • Shoppen – weder Schuhe noch Krawatten
  • Keller ausräumen, Tapezieren etc.
  • Bungee-Jumping
  • Friedhofsbesuch (Außer für Emos, Grufties und Freunde des Morbiden.
  • Nicht bei ihm/ihr in der Wohnung

Mehr Inspirationen und Date-Ideen findest du in unserer Infografik „Wohin zum Date?“.

Infografik - Vorschau3

© date.de

Übrigens: Ihr wollt euch doch lieber direkt in deiner Wohnung treffen? Dann solltest du vorher aufräumen, die Küche herausputzen und die Espressomaschine sowie den Entsafter in den Fokus rücken. Warum? Laut einer Umfrage der Partnerbörse eDarling verzichtet jeder zweite Single auf weitere Verabredungen, wenn ihm die Wohnung seines Gegenübers nicht gefällt. Ganze 46% der Befragten gaben an, dass ihnen eine gut ausgestattete Küche besonders gut gefällt.

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