Weiblich, ledig sucht: Mann zum Kinderkriegen

Du möchtest Mutter werden, aber weit und breit ist kein passender Partner in Sicht? Hier erfährst du, was es mit der biologischen Uhr auf sich hat, ob die Torschlusspanik in Sachen Kinderwunsch wirklich gerechtfertigt ist und: Wo du den passenden Partner finden könntest.

Verliebtes Paar erwartet Baby und formt mit den Händen ein Herzsymbol auf dem Bauch.
© Fotolia

Die Sache mit der Selbstverwirklichung

Die Kinderfrage ist heute längst nicht mehr so einfach zu beantworten wie noch zu Zeiten unserer Großeltern. Damals waren die Rollenbilder noch klarer verteilt: Während Frauen vor allem mit der Kindererziehung beschäftigt waren und Zuhause blieben, sorgten vornehmlich die Gatten für den Unterhalt. Frauen von heute wollen glücklicherweise mehr: Mehr Unabhängigkeit, mehr Selbstverwirklichung, mehr vom Leben. 

Mit neuen Lebensansprüchen ergeben sich aber auch neue Schwierigkeiten: Wer als Frau zwischen Job und Karriere, Yoga-Stunden, dem Sozialen Netzwerk, Hobbies, Familie, Freunden und der eigenen Selbstverwirklichung auch noch den richtigen Partner zur Familiengründung finden möchte, hat es nicht leicht. Die Frage, ob man generell Kinder bekommen sollte oder nicht, ist da längst nicht mehr so leicht zu beantworten, wie noch vor ein paar Generationen. Das hat auch die Studie „Was junge Frauen wollen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigt. Demnach ist die Kinderfrage für Frauen zwischen 18 und 40 Jahren „nicht mehr selbstverständlich, sondern sorgenbehaftet. Bei jungen Frauen (noch) ohne Kind gibt es große (Organisations-, Abhängigkeits-, Finanzierungs-) Ängste bezogen auf die Entscheidung für ein Kind“.

Bei all diesen Fragen steht eines fest: Noch nie waren Kinder und die persönliche Selbstentfaltung so einfach unter einen Hut zu bringen, wie heute. Während für unsere Omas solche “Freiheiten” wie ein Studium oder eine Weltreise eher die Ausnahmen waren, hatten unsere Mütter es da schon leichter. Heute gibt es weitaus mehr Hilfestellung für Mütter, wie etwa vom Verband berufstätiger Mütter (VBM), der sich für eine bessere Kinderbetreuung, Elterngeld oder flexiblere Elternzeitmodelle einsetzt und sich für eine ausgeglichene Work-Life-Balance engagiert.

Die Sache mit der biologischen Uhr

Spätestens ab Mitte 30 fängt die biologische Uhr für viele Frauen immer lauter an zu ticken. Mit Sechszehn hält man Babys vielleicht noch für Lärmquellen oder eine Geldeinnahmequelle bei entspannten Babysitter-Abenden. Fünfzehn Jahre später flirtet man mit Babys in der Bahn – oder man flirtet mit Männern, die mit Babys in der Bahn flirten. Plötzlich freut man sich wie ein Schneekönig, wenn der Nachwuchs der Freundin einen leiden kann und man eine coole Tante ist.

Beim ersten Ausflug mit dem gut riechenden Winzling wirft man dann vielleicht einen verstohlenen Blick ins Schaufenster-Spiegelbild und fragt sich unweigerlich, ob so ein Baby einem steht. Eines Tages ertappt man sich bei der Google-Anfrage, ab welchem Alter die Fruchtbarkeit nachlässt. Denn wenn man es genau betrachtet, hat man sich bis auf den Biologieunterricht in der Schule nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und nicht den Hauch einer Ahnung.

Das geht vielen so. Das Allensbacher Institut für Demoskopie bestätigt in seiner Studie „Unfreiwillige Kinderlosigkeit“ die Ahnungslosigkeit der Deutschen: 40 Prozent aller Befragten glauben, dass es erst für Frauen ab 40 langsam schwieriger wird, schwanger zu werden. Dass die Fruchtbarkeit bei Frauen schon weitaus früher sinkt, ahnen die wenigsten.

Schwanger mit 40?

Zwischen 20 und 24 Jahren sind Frauen am fruchtbarsten, danach sinkt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden stetig – ab 30 Jahren sogar rapide. Mit Mitte 30 ist die Wahrscheinlichkeit dann schon um die Hälfte reduziert und mit 40 ist sie dann nochmals um rund die Hälfte geschrumpft – die Chancen, jetzt schwanger zu werden, liegen pro Zyklus bei gerade einmal 10 Prozent.

Was viele nicht wissen: Bereits seit der Geburt trägt jede Frau den gesamten Vorrat an Eizellen schon in sich. Sind es zu Beginn noch ein paar Millionen dieser sogenannten Oozyten, besitzen wir mit 40 nur noch ein paar tausend davon bzw. gerade einmal drei Prozent der anfänglichen Summe – was zum Glück aber immer noch für eine Schwangerschaft ausreichen würde. Unsere Eizellen altern allerdings zusammen mit uns und büßen dabei viel an Qualität ein. Statistisch gesehen bleibt heute jedes sechste Paar kinderlos – und zwar ungewollt. Einige Experten zweifeln allerdings die Aussagekraft solcher Studien an, da kinderlose Frauen über 40, die gar nicht schwanger werden möchten, in den Statistiken von vielen Befragungen und Kinderwunsch-Kliniken gar nicht erst auftauchen.

Es gibt auch Positives zu berichten: Mütter werden immer älter. Laut des Statistischen Bundesamtes waren Mütter bei der Geburt eines Kindes im Jahr 2014 durchschnittlich 30,9 Jahre alt. Die Tendenz ist steigend. Während 1990 gerade einmal 5 Prozent aller Mütter ihr erstes Kind mit über 35 Jahren geboren haben, waren es zehn Jahre später bereits 16 Prozent und 2012 schon 22 Prozent.

Cover des New York Magazine

© nymag.com, 2011

Die Frage, ab welchem Alter man aus gesellschaftlicher Sicht zu alt für ein Baby ist, wird allerdings immer wieder heiß diskutiert. Wie etwa der Fall der Berlinerin Annegret Raunigk, die sich im Ausland befruchtete Eizellen einpflanzen ließ, im Mai 2015 mit 65 Jahren noch einmal Vierlinge zur Welt brachte und damit Mutter von insgesamt 17 Kindern ist. Im Oktober 2011 fragte das „New York Magazine“ seine Leser, ob Frauen ab 50 generell zu alt zum Kinderkriegen seien („Is she just too old for this?“). Das Cover löste in den USA eine gesellschaftliche Debatte rund um das Thema aus. 

Wer heute das späte Mutterglück sucht, der hat die Medizin auf seiner Seite: Mittlerweile gibt es intensive Beratungen durch Gynäkologen und Spezialisten, ausgeklügelte Eisprungkalender, spezielle Kinderwunschkliniken, künstliche Befruchtungen oder das Einfrieren von Eizellen. Griechischen Wissenschaftlern ist es kürzlich sogar gelungen, die Menopause mittels PRP-Verfahren einfach rückgängig zu machen. Dabei wird plättchenreiches Plasma (PRP), das die Zellregeneration und Reperaturmechanismen anregt, in die Eierstöcke der Frau injiziert. Die Methode und ihre neu gewonnenen Möglichkeiten richten sich allerdings nicht vorrangig an die Zielgruppe 60 plus, sondern an Frauen, die schon relativ früh in die Wechseljahre gekommen sind.

Ab wann beginnen die Wechseljahre?

Die sogenannten Wechseljahre ziehen sich (wie die Bezeichnung schon vermuten lässt) über einen längeren Zeitraum, also Jahre hin. Die Prämenopause kündigt sich mit ersten Unregelmäßigkeiten bei der Menstruation an, wobei der Anteil an bestimmten Sexualhormonen stetig abnimmt. Die Menopause kennen wir dank amerikanischer Sitcoms und Filme immerhin als Tal des Jammers, das jede gestandene Frau innerhalb kürzester Zeit zum Monster mutieren lässt, das gleichzeitig schwitzen und frieren kann. Ganz so überspitzt läuft die Menopause zum Glück selten ab. Trotzdem: Ab jetzt bleibt die Menstruation aus. In wenigen Fällen kann man allerdings trotzdem noch schwanger werden, solange die monatlichen Blutungen nicht ein volles Jahr lang ausgesetzt haben.

Die meisten Frauen sind bei ihrer letzten Menstruation im Schnitt zwischen 50 und 52 Jahre alt. Die Zahlen variieren aber stark. Mitunter sind sogar Fälle von Frauen in den Endzwanzigern bekannt, wobei die “Vorzeitigen Wechseljahre” (Climacterium praecox) vor allem Patientinnen zwischen Mitte 30 und 40 Jahren betrifft.

Die verfrühte Menopause kann mehrere Gründe haben, wie zum Beispiel die genetische Veranlagung, eine vorangegangene Chemotherapie, den Gebrauch bestimmter Medikamente oder den übermäßigen Konsum von Zigaretten und Alkohol. Wer einen verschwommenen Blick in die Kristallkugel wagen möchte, kann beim Frauenarzt seines Vertrauens den AMH-Gehalt in seinem Blut feststellen lassen. Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen dem “Anti-Müller-Hormon”-Spiegel und der Anzahl unserer Eizellen beziehungsweise dem Zustand unserer Eierstöcke gibt. Damit könnte uns der AMH-Test einen kleinen Einblick in die Zeitspanne geben, die uns zum Kinderkriegen noch vergönnt ist. Den biologischen Möglichkeiten sind also immer weniger Grenzen gesetzt. Fehlt nur noch der richtige Partner.

Die Sache mit dem fehlenden Vater

Der Gang zur Samenbank und ein namenloser Vater als anonymer Spender sind für viele Frauen die allerletzte Option. Die meisten Frauen wünschen ihrem ungeborenen Kind, dass es irgendwann mal in einem behüteten Umfeld mit Vater, Mutter, Garten, Baumhaus und Bauernhofurlaub aufwächst. Aber das Leben entspricht in den seltensten Fällen dem Idyll aus „Die Waltons“. Bevor ein „Gute Nacht, Jon-Boy!“ durch das Haus hallt, sollte es zumindest einen John-Boy geben – und dafür braucht man einen John Senior – auch bekannt als Vater.

Als Single im mittleren Alter hat man es da nicht leicht. Klar, die Zeit drängt. Das ist aber noch lange kein Grund, sich allzu verbissen in die Partnersuche zu stürzen und eine Beziehung mit dem Erstbesten zu erzwingen. Je krampfhafter man etwas will, desto weniger funktioniert es. So beschreibt es übrigens auch Johanna Kremer in ihrem Buch „Suche Mann zum Kinderkriegen“.

Letztlich findet man am ehesten einen passenden Mannwenn man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt, mit sich im Reinen ist und es nicht um jeden Preis erzwingen möchte. Wer kennt die Situation nicht: Monatelang ist man auf der Suche nach dem richtigen Partner. Und kaum steckt man dann endlich in einer Beziehung, wird man mit Augenzwinkern, Flirtoffensiven und Kaffee-Angeboten nur so überhäuft. Ausstrahlung ist alles. Und Psychosomatik, also die Wechselwirkung von seelischen und körperlichen Vorgängen, ist kein Märchen.

Wo finde ich Männer mit Kinderwunsch?

Wer ernsthaft auf der Suche nach einem Partner fürs Leben ist, sollte sein Glück bei einer seriösen Partnerbörse suchen. Anbieter wie Parship, eDarling oder Elitepartner setzen bei ihren Partnervorschlägen auf sogenannte Matching-Verfahren. Wenn dir der Wunsch nach Kindern so wichtig ist, dann werden dir dementsprechend vorrangig Männer vorgeschlagen, denen es genauso geht. Und die Chancen bei einer Partnervermittlung auf gleichgesinnte Singles mit Kinderwunsch zu treffen, stehen wirklich gut: Bei einer Parship-Umfrage konnten sich rund 81 Prozent aller befragten Mitglieder vorstellen, mit einem neuen Partner eigenen Nachwuchs zu bekommen.

Seriöse Partnervermittlungen eignen sich auch für Singles mit Kindern, die auf der Suche nach der großen Liebe sind. 62 Prozent der Parship-Mitglieder gaben an, „noch nie negative Reaktionen auf die Kinder von potentiellen Kandidaten erhalten zu haben.“ Und gerade die großen Anbieter für Partnerbörsen sind für ihre kinderlieben Communities bekannt.

Tipp: Wer wissen möchte, was man am ersten Tag auf einer Partnerbörse erlebt, sollte einen Blick in die 24-Stunden-Tests von Parship, eDarling und Elitepartner werfen.

Testbericht zu Parship über 5 Millionen Mitglieder in Deutschland

  • Sehr seriöse Partnerbörse
  • TÜV-zertifiziert
  • Viele registrierte Mitglieder
  • Gezieltes Matching passender Partner durch fundierten Persönlichkeitstests
  • Hilfreiche Tipps im Magazin “beziehungsweise”
  • Große Auswahl an Single-Events
  • Herzliche Community und freundlicher Umgangston
  • Sehr großer Service-Faktor
  • Vielfach premiert und ausgezeichnet

Tipps für die Partnersuche

Frage dich, was du wirklich willst.

Finde heraus, wer du bist und was du vom Leben erwartest. Bist du tatsächlich auf der Suche nach einem Mann, um eine Familie zu gründen? Willst du ein Kind – mit allen Verpflichtungen? Oder soll das Baby lediglich das Loch in deinem Leben stopfen, die Sehnsucht nach irgendetwas stillen und die Unzufriedenheit verbannen? Frage dich ehrlich: Würde dir in zwanzig Jahren ohne Kind etwas fehlen? Siehst du dich selbst als Mutter? Wenn du dir absolut sicher bist, solltest du keine Zeit verschwenden. Du haderst mit dir? Dann schlaf lieber noch ein paar Nächte drüber.

Überdenke dein Beuteschema.

Vielleicht warst du bisher im falschen Jagdgebiet unterwegs und hast nur den Platzhirschen nachgestellt. Solche Alphamännchen haben oft einen entscheidenden Nachteil: Sie wollen ihre Gene möglichst breit verteilen und umwerben während der Brunftzeit alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Suche dir lieber ein Exemplar, das beständiger, verlässlicher und verantwortungsbewusster ist. Suche nach dem künftigen Vater deiner Kinder.

Gehe nicht zu offensiv vor.

Wer schon beim ersten Date die Kinderfrage erörtert, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Gegenüber panisch Reißaus nimmt. Schade, denn damit vergrault man vielleicht einen Mann, der früher oder später möglicherweise genau der Richtige für eine Familiengründung gewesen wäre. Lass dir und deinem Gegenüber etwas Zeit zum Beschnuppern. Niemand möchte beim ersten Date schon über Ovulationstests oder fehlende Kita-Plätze nachdenken. Ein weiterer Vorteil von Online-Partnervermittlungen: Ob dein Date in Sachen Kinderfrage der gleichen Ansicht ist, erfährst du meist schon in den Profilangaben des Users. So kann das Thema ohne Scheu schon früh angegangen und offen diskutiert werden.

Gehe nicht zu verbissen an die Partnersuche.

Sich selbst wahnsinnig zu machen, hat noch niemandem geholfen. Wenn du es schlichtweg auf einen Samenspender abgesehen hast, kannst du auch zur Samenbank gehen. Was nützt dir ein zeugungswilliger Partner, wenn ihr nicht miteinander auskommt und euch direkt nach der Geburt schon wieder trennt?

Gehe keine Kompromisse ein.

Du weißt, wo die Reise hingehen soll und deine Zeit ist kostbar. Verschwende sie also nicht an einen Mann, der nicht in die gleiche Richtung gehen möchte, wie du. Die Wahrscheinlichkeit ist hier groß, dass eure Beziehung nicht halten wird.

Hoffentlich konnten wir etwas Licht ins Dunkel bringen, den Mythos um die biologische Uhr etwas entzaubern und die Torschlusspanik mildern. Gut Ding will Weile haben, aber auch nicht zu viel davon.

Testbericht zu eDarling knapp 3 Millionen Mitglieder in Deutschland

  • Geprüfte Mitgliederprofile (zusätzliche Identitätsprüfung möglich)
  • Sehr hohe Datensicherheit
  • Gezieltes Matching passender Partner
  • Ausführlicher Persönlichkeitstest
  • Sehr hohe Anzahl registrierter Mitglieder
  • Großer Ratgeber-Bereich
  • Kurze Mindestlaufzeit von 7 Tagen, 3 Monaten oder 6 Monaten möglich